Fenster im Advent 2018

Das war unser Fenster im Advent 2018

Montag 03.12.  / in Möhringen, Widmaierstr. 96
Auch in diesem Jahr veranstalteten wir wieder das „Fenster im Advent“. Um Punkt 17 Uhr öffneten wir unser weihnachtlich geschmücktes Fenster. Nach einem kurzen Impuls mit Musik und einer kleinen winterlichen Geschichte baten wir unsere Gäste hinein zum warmen Punsch und leckeren Plätzchen. Trotz Regen war die Stimmung bestens.

Wir bedanken uns bei unseren Gästen für die angenehmen Gespräche und Begegnungen in besinnliche Runde. 

Das Programm:

Wir sagen euch an, den lieben Advent / Gemeinsames Singen

WUNDER / Weihnachtsgeschichte von Ute Züfle

vorgetragen von Ute Züfle und Annette Herbinger

Ute: Wir sagen Euch an, den lieben Advent, sehet die 1. Kerze brennt!
Hallo und herzlich willkommen liebe Kinder, liebe Erwachsene, lieber Posaunenchor, schön, dass Ihr da seid um unser Fenster im Advent zu bestaunen!
Gestern haben wir den 1. Advent gefeiert. Endlich geht es wieder los. Die Vorfreude auf Weihnachten. Da wird es mir jedes Jahr warm ums Herz wenn ich an Weihnachten, die Geburt Jesu und vor allem an die Liebe Gottes an uns denke.

Ute: Hallo liebe Annette, Du betreust zwischenzeitlich unser Büro hier in der Widmaierstaße. DU schaust am meisten aus diesem Fenster. Dir sollte es gefallen!
Tut es das hoffentlich?

Annette: Es ist superschönsensationellgelungeneinfachwunderbar! . . .
Aber . . .

Ute: Aber was . . .???

Annette: Naja . . . Der Schlitten, der Schnee . . . ist ja alles recht und nett . . . aber . . .
Ute: Aber was? Fährst Du nicht auch gern Schlitten?? Ich LIEBE Schlittenfahren!

Annette: Doch. Ja. Klar. Ich auch.

Ute: Na also! Das ist doch herrlich! Schnee, Schlitten, Natur, bald Weihnachten! Ich bin schon TOTAL in Vorfreude. Voll SUPER!!!

Annette: Ja, klar. das wäre schon super. Also, wenn es eben auch in Wirklichkeit Schnee geben würde . . . und nicht nur im Fenster . . .

Ute: Da hast Du natürlich Recht! Das stimmt. Das wäre mir auch lieber . . .!
Im vergangenen Jahr stand mein Schlitten nur im Keller . . . Ich hoffe, das ändert sich in diesem Jahr. Das hoffe ich einfach und diese Hoffnung möchte ich auch nicht aufgeben!

Annette: Ich glaube, da kannst Du lange hoffen . . . heute morgen schon hatten wir 12 Grad . . .

Ute: hmm . . .  ja . . . das stimmt schon . . . aber, es heißt: „Die Hoffnung sieht, was noch nicht ist, aber doch werden kann.“ Auch habe ich mal gelesen: „Hoffnung ist eine Art von Glück, vielleicht das größte Glück, das die Welt bereit hat.“ Das finde ich einen sehr hoffnungsvollen Satz. „Hoffnung ist eine Art von Glück, vielleicht das größte Glück, das die Welt bereit hat.“ Ich finde, Hoffnung hoffnungsvoll. Kraftvoll und irgendwie beruhigend. Und, ja, es ist sicherlich ein Glück, wenn man Hoffnung haben kann. Egal ob man nun auf Schnee hofft, auf bessere Zeiten oder ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Annette: Ja. Das stimmt. Auf was hoffst Du denn?

Ute: Auf Frieden. Auf Nächstenliebe. Auf das Gute. Und . . . natürlich auf Schlittenfahren.

Annette: Ja. Auf diese Dinge hoffe ich auch. Und auf . . . Tütenrutschen . . .

Ute: Hihi! Ja. Tütenrutschen – fast noch besser als Schlittenfahren. Weißt Du, ich dachte mir dieses Jahr, das mit dem Schnee ist irgendwie wie Adventskalender.

Annette: Was hat denn der Schnee nun mit dem Adventskalender zu tun  . . . also, außer, dass der Adventskalender da IST und der Schnee da sein SOLLTE???

Ute: Hoffnung. Freude. Vorfreude. Im Dezember machen wir jeden Tag ein Türchen auf. Das Fenster im Advent öffnet jeden Abend hier in Möhringen. Warum? Ganz klar: Vorfreude auf Weihnachten! Einstimmen. Hoffnung auf Licht. Frieden. Nächstenliebe. Und so mag ich auch gerne auf den Schnee hoffen und in Vorfreude sein. Ich wünsche mir Schnee. Für alle die gerne Schlitten fahren. Für Dich. Für mich. Für die Kinder. Zum Schlittenfahren, Tütenrutschen, Wunder erleben.

Annette: Wie, zum Wunder erleben? Wie kommst Du denn jetzt auf Wunder?

Ute: Wunder. Ich finde nach diesem warmen 2018 ist es schon ein Wunder, wenn die Schneeflocken den Weg auf die Erde finden.

Annette: *lacht* Stimmt! So habe ich es noch gar nicht gesehen.

Ute: Wunder. Hoffnung. Friede. Nächstenliebe. Vorfreude. Da geht mir das Herz auf.

Annette: Und Schlittenfahren.

Ute: Hihi! Ja. Das stimmt. Und Schlittenfahren. Tütenrutschen. Schneeballschlacht. Ich wünsche mir, dass dieser kleine Schlitten symbolisch ist für die Nächstenliebe. Symbolisch für Frieden, für Vorfreude, für Hoffnung, für Wunder. Möge der Schlitten Dir, der oder die Du heute Abend hier bist, sagen: Ich wünsche Dir Liebe und tiefen Frieden! Ich wünsche Dir Hoffnung, egal wie es Dir geht. Vielleicht hoffst Du darauf, dass es Dir endlich besser geht, vielleicht hoffst Du darauf, dass sich was ändert, vielleicht hoffst Du darauf, dass Du ein tolles Geschenk zu Weihnachten bekommst, vielleicht hoffst Du einfach auf Schnee und Schlittenfahren.

Ich wünsche Dir Freude im Herzen! Die Freude auf das „Kind Gottes werden“, die Freude auf Weihnachten, die Freude auf’s Schlittenfahren, Tütenrutschen, Päckle auspacken und Gutsle essen.

Ich wünsche Dir, dass DU an Wunder glauben kannst. Und sie sehen kannst. Das Wunder des Lichts. Das Wunder von Weihnachten. Das Wunder, das vielleicht bei Dir persönlich passiert ist oder noch passiert. Das Wunder . . . vom Schnee im Winter 2018/2019.

Ich wünsche Dir friedvolle, lichterfüllte, gesegnete wundervolle Advents- und Weihnachtstage. Mit Schnee – wenn Du ihn magst. Mit Schlitten fahren – wenn Du das gern tust. Mit wertschätzenden Geschenken, die es vielleicht nicht im Supermarktregal gibt. Mit lieben Menschen um Dich und mit Gottes spürbarer Liebe!

Welches Lied passt heute? Na klar, „Leise rieselt der Schnee“!

Leise rieselt der Schnee / Gemeinsames Singen