Café Tod

Café Tod in Stuttgart

Café Tod in Stuttgart – für alle, die über den Tod schwätza wellat

Café Tod ist andernorts auch bekannt als “Café mortel” oder “Death Café”.
Man trifft sich bei Kaffee und Kuchen und redet gemeinsam über den Tod. In lockerer Runde, frei von Wertung und Belehrung. Kommen kann Jeder. Ernst darf es sein und Humor ist auch erlaubt. Das Stück selbst gebackener Kuchen oder der Hefezopf sind gratis. Der Hefezopf wird von einheimischen Bäckereien gespendet. Das Angebot richtet sich an all jene, die über den Tod sprechen möchten, die dafür aber keine Gesprächspartnerin oder keinen Gesprächspartner haben.

So manch eine und manch einer hat etwas auf dem Herzen, das sie oder er zum Thema “Sterben” gern loswerden möchte. Wie will ich einmal sterben? Daheim im Kreise der Familie? Oder ganz allein? Die wenigsten wollen im Krankenhaus sterben. Wer kümmert sich dort um die Gefühle des Sterbenden? In einer rationalisierten Welt bleibt dafür kaum Zeit. Doch, wie sagt man so schön? DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT! Vielleicht entwickeln sich aus einigen Gesprächsgruppen ja kleine umsorgende Gemeinschaften? Das wäre schön!

Woher kommt die Idee des “Café Tod”?

Ins Leben gerufen wurde Café Mortel 2004 von dem Schweizer Soziologen und Ethnologen Bernard Crettaz. Der Brite Jon Underwood entwickelte aus der Idee ein Social-Franchise-Projekt. Mittlerweile findet das Café weltweit Anklang: in der Schweiz, in Frankreich, in Großbritannien und auch in Berlin. Wir haben das Café Tod nun auch ins Ländle, nach Stuttgart, geholt!

Dankeschön an alle, die uns unterstützen!

Die Stuttgarter Sängerin und Songwriterin Marie Louise unterstützt unser Vorhaben. Bei der Auftaktveranstaltung und auch bei unserem zweiten Café Tod bezauberte sie unsere Gäste mit ihrer wundervollen Stimme. Herzlichen Dank, liebe Marie Louise!

Ein großes Dankeschön auch an die Storchenbäckerei aus Untertürkheim, an die Bäckerei & Konditorei Schrade aus Möhringen und an die Bäckerei “Am Eck” aus Stuttgart für die köstlichen gespendeten Hefezöpfe!

Das war unser Café Tod am 1. August

Auch unsere zweite Veranstaltung war wieder sehr gut besucht. Herzlichen Dank an unsere Gäste für das große Interesse, für die vielen netten Begegnungen, die interessanten Fragen und bewegenden Gespräche!

Vielen Dank all jenen, die selbst gebackenen Kuchen spendiert haben! Vielen Dank an Marie Louise und ihren Partner Alon für die wunderschöne musikalische Begleitung. Herzlichen Dank auch an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns so tatkräftig bei den Vorbereitungsarbeiten unterstützt haben.

Dankeschön an die Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen von dieser Gesprächsmöglichkeit erfahren.

Unsere Spendenbox enthielt 81,50 €. Wir haben diesen Betrag auf 300,- € aufgerundet und dem Blauen Haus übergeben. Das Blaue Haus ist ein Projekt des Förderkreises krebskranke Kinder e.V. Stuttgart.


Wir freuen uns schon auf das nächste Café Tod am Donnerstag, den 5. Dezember 2019, 16 – 18 Uhr!



Bild-Impressionen von der Veranstaltung am 6. Juni:


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Wer für eine der kommenden Veranstaltungen Kuchen backen, spenden, oder sich irgendwie engagieren möchte, darf sich ebenfalls gern bei uns melden. Wir freuen uns über Mithilfe!

Zum Artikel im Lift-Magazin ( Juli 2019) über unser erstes Café Tod gelangen Sie hier.


Die nächsten Termine für das Café Tod finden Sie hier.